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Der lange Weg zur neuen B 300

Vierspuriger Ausbau zwischen Aichach-West und Dasing Der letzte Abschnitt wird an diesem Freitag eröffnet

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Im Oktober 2014 war Spatenstich für den vierspurigen B-300-Ausbau. Mit dabei Dorothee Bär, die damalige Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium (Fünfte von links). Im Hintergrund ist noch die alte Trasse über den Gallenbacher Berg zu sehen. Im Bild oben die Spatenparade im Herbst 2010, als mit dem Bau der neuen B-300-Anschlussstelle Aichach-West (Tränkmühle) begonnen wurde.
Im Oktober 2014 war Spatenstich für den vierspurigen B-300-Ausbau. Mit dabei Dorothee Bär, die damalige Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium (Fünfte von links). Im Hintergrund ist noch die alte Trasse über den Gallenbacher Berg zu sehen. Im Bild oben die Spatenparade im Herbst 2010, als mit dem Bau der neuen B-300-Anschlussstelle Aichach-West (Tränkmühle) begonnen wurde.

Ein Meilenstein

Grußwort von Bürgermeister Klaus Habermann

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Natürlich wird der eine oder andere jetzt sagen: schon wieder eine Straße, schon wieder Flächenversiegelung, muss das denn sein? In diesem Fall meinerseits – ohne Wenn und Aber – ein JA, denn der zweibahnige (ich sage auch gern der „vierspurige“) Ausbau der B 300 von der Autobahnabfahrt Dasing bis zur Abfahrt Aichach-West ist ein echter Meilenstein in der Verkehrsentwicklung unserer Stadt, unserer Region.

Denn zusammen mit der dadurch einher gegangenen Entschärfung des Gallenbacher Berges und den gleichzeitig geschaffenen kreuzungsfreien Anbindungen entlang der Bundesstraße konnten absolute Unfallschwerpunkte im Stadtgebiet beseitigt werden. Also deutlich mehr Sicherheit, aber auch störungsfreie Verkehrsabwicklung auf dieser Straße, die es ja vom Verkehrsaufkommen her mit mancher Bundesautobahn aufnehmen kann.

Ein weißer Ford war am 4. Juli 2017 das erste Auto, das über die neue, tief eingeschnittene Trasse rollte – sehnlich erwartet von den Teilnehmern der offiziellen Eröffnung.
Ein weißer Ford war am 4. Juli 2017 das erste Auto, das über die neue, tief eingeschnittene Trasse rollte – sehnlich erwartet von den Teilnehmern der offiziellen Eröffnung.
Ich bin deshalb allen Beteiligten ungemein dankbar dafür, dass diese so wichtige, aber natürlich auch millionenschwere Straßenbaumaßnahme verwirklicht werden konnte. Viele haben daran mitgewirkt, haben jahrelang mit angeschoben, damit dieses so wichtige Projekt zu einem guten Ende gebracht werden konnte. Deshalb heute Dank allen ehemaligen und amtierenden Vertretern von Bund und Land für die tatkräftige Unterstützung und für die Bereitstellung der Mittel, dem Staatlichen Bauamt für das professionelle Projektmanagement, allen beteiligten Planern und Baufirmen und natürlich auch den Landwirten, die dafür notwendigen Grund abgetreten haben.

Nach Ausbau der Krake bei Aichach-West im Jahr 2011 hatten wir noch Anfang 2014 in unzähligen Briefen um die notwendige Baufreigabe auch für den Straßenbau gebettelt.

Und dann ging es plötzlich ganz schnell: im Oktober 2014 schon der symbolische Spatenstich und jetzt im September 2018 bereits die endgültige Fertigstellung (nach mehreren Teilfreigaben). Eine grandiose Bauleistung, ohne Frage – und eine echte Aufwertung auch für den Wohn- und Gewerbestandort Aichach, wie ich meine.

Nicht zuletzt die Anbindung unseres Ortsteiles Gallenbach sowie unseres neuen Interkommunalen Gewerbegebiets Acht 300 zeigt sich dadurch deutlich verbessert.

Kurz: es ist geschafft und wir haben allen Grund zu feiern. Möeg diese ausgebaute, neue B 300 in den kommenden Jahrzehnten ihrer Zielsetzung voll und ganz gerecht werden. Denn „tausend Wege führen nach Rom“, aber nur die eine B 300 führt nach Aich- ach! Ich wünsche dabei allzeit gute und sichere Fahrt

Klaus Habermann
Bürgermeister der Stadt Aichach


SSF Ingenieure


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Veröffentlicht am 06.11.2018 19:27 Uhr




 

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